Bücher

Die Ungezähmte

Roman - New Adult

KUUUK-Verlag mit 3 U

360 Seiten

Die 22-jährige Marie bricht urplötzlich aus ihrer vielversprechenden Karriere und den Erwartungen ihrer Familie aus, und versucht sich am anderen Ende der Welt, ohne Geld und ohne zu wissen, wie der kommende Tag aussehen soll, ihren wirklichen Traum zu erfüllen.

Ein turbulenter Weg voller Abenteuer, Wein und Schicksalsschlägen. Roadtrip.

Bist DU bereit für deinen Traum zu kämpfen?

Inhalt:

Marie, eine 22-jährige Tourismuskauffrau, kommt wild und unbeugsam daher, lebt aber dennoch in Berlin ein eher fremdgesteuertes, angepasstes Leben. Der Bruder will sie kontrol­lieren und über sie bestimmen.

Ihren großen Traum, die Weinwelt zu bereisen und Winzerin zu werden, stellt sie mehrfach und widerwillig für eine, von ihrem Bruder bevorzugte, sichere Karriere im Management zurück. Marie gelangt nach England, wird nach Wales versetzt – doch dann ändert sich alles und sie entwickelt die Bereitschaft, ihr unge­zähmtes Inneres zur Entfaltung kommen zu lassen. Schließlich reist sie auf eigene Faust, mit ihrem aktuellen Freund Steve, nach Kanada ins Unbekannte.

Die Reise über den Atlantik wird ein Durchbruch, bringt Marie aber auch oft an die eigenen Grenzen. Ihr Weintraum kann endlich wahr werden. Die Ungezähmte kommt nun durch. Aber: Sie hat einige existentielle Krisen, darunter auch schwierige Liebesbeziehungen, durchzustehen und jedem Fortschritt folgt zugleich ein neues Hindernis. Ein Seelenverwandter und enger Freund namens Samuel ist mit seinen Hinweisen aus der Ferne immer präsent und wird zu einem „Guide“, der wichtige Lebensratschläge gibt. Doch um zu überleben und ihren Traum zu verwirklichen, muss Marie endlich den Schritt gehen, vor dem sie ihr Leben lang Angst hatte.

Dieses Buch schil­dert über mehrere abenteuerliche Stationen einen wechselhaften Kampf mit dem Ich. Und zugleich die großartige Selbstfindung einer jungen Frau.

Leseprobe

Softcover ISBN: 978-3-939832-93-5

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Am 18. Juli 2017 erschienen.

E-Book: 978-3-939832-94-2

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Am 31. Juli 2017 erschienen.

Kurzgeschichten

"Der Weihnachtszug" (JJS 12-2019)

Zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten, reisen Heiligabend nach Hause.

Eine Weihnachtsgeschichte über die Kraft der Liebe ... den Bahnverkehr, Familienstreitigkeiten, Fremdenfeindlichkeit und Selbstverwirklichung.

M. Kudra, J.J. Smith, R. Dietrich, S. Günther, K. Schirmer (von links)

"Mr. Roundtree" (JJS 02-2018)

Schlechte Zeiten betreffen nicht nur Kopf & Herz ... in dieser vergnüglich charmanten Kurzgeschichte zeigt sich das Zusammenspiel aller betroffenen Regionen bei einer Ehekrise, erzählt aus der Sicht des besten Stückes eines 3-fach Vaters.

Geschrieben anläßlich der Valentinslesung des Marienbrunner Literaturstammtischs - gelesen am 16.02.2018 in der Futterkiste Leipzig ... eine Lesung im Zeichen der Liebe.

Photo by Reinhard Rädler: S. Günther - Hobbyautorin & Günthrini-Schöpferin, J.J. Smith und J. Rüstau (von links)

"Bittersüßer Abschied" (JJS 03-2017)

Eine liebevolle Hommage an das wundervolle Café Esprit in Taucha.

Gelesen am 22.03.2017 zur Eröffnungsveranstaltung von "Leipzig liest in Taucha". Übergabe der Geschichte an den Chef des Café Esprit Jürgen Rüstau - als Dankeschön für seinen Glauben an mich und meine künstlerischen Talente. ;o)

Drabble

Energie

Silvester. Mark hatte sich darauf gefreut. Es war ein gutes Jahr. So alles in allem. Grund zu feiern! Doch da standen sie. „Jedes Jahr wird alles teurer. Strom, Öl, Steuern ... dem kleinen Mann bleibt nichts.“ Stets sickerten die bleiernen Worte in ihn bis er nickte, sein Blick matt wurde und sich im Whisky verlor, den er lustlos durchs Glas schwenkte. Dann betrat jemand voller Licht, Eleganz und Ruhe den Raum. Schritt charmant lächelnd durch die Menge, plaudernd, in sich ruhend, ohne die fremden Energien in sich aufzunehmen. Und versprühte Funken von Glückseligkeit, die andere inspirierten. Dieses Jahr war Mark das. (01-2020)

Respekt

Angewidert nahm er den schwärmerischen Handschlag des Abgeordneten entgegen. Kein Rückgrat der Mann, dachte er und wandte sich seinem Sekretär zu, der ihn im Gehen zum nächsten Tagesordnungspunkt briefte. Mit festem Schritt eilten sie eine steile Treppe hinauf, vorbei an einer Frau, die gekrümmt auf der obersten Stufe hockte. Sein Sekretär stoppte, erkundigte sich nach ihrem Wohl und rief ihr einen Arzt. Dann sprach er mit erhobenem Haupt und festem Blick: „Entschuldigen Sie, Sir. Bitte weiter.“ Fassungslos starrte er seinen Assistenten an. Er hatte seinen Flow unterbrochen und den Zeitplan gefährdet, für eine Farbige. Stolz schüttelte er ihm die Hand. (12-2019)

Hingabe

Sich ihm gänzlich hingeben, ihm vertrauen und den Mut finden, vollkommen sie selbst zu sein, ganz gleich was er tat oder anzubieten hatte. Aus ihrem Herzen heraus authentisch, innig und frei lieben, ihn und vor allem sich selbst, und das Beste aus sich herausholen, gemeinsam. Konnte sie das? Konnte sie zulassen, dass sie offen und verwundbar wie eine Blume aus ihm erwuchs? Dankbar und leuchtend gar? Ein warmklares, sattes Ja rollte aus ihrer Seele. Füllte ihr Herz bis über den Rand. Ja. So sehr Ja! Sie wollte sich ihm hingeben, mit jeder Faser.

Dem Tag. Jedem. Ihr wundervolles Leben lang. (11-2019)

Ehrlichkeit

„Aber niemand wird mich mehr mögen“, wimmerte der kleine Mäuserich mit zittriger Stimme. „Ach, so ein Unsinn“, murmelte sein Vater. „Kann ich es nicht einfach für mich behalten, bitte?“ „Wozu? Nur die Feigen lügen oder schweigen“, antwortete er streng. „Und die fette Ratte, hm? Soll ich der etwa auch die Wahrheit sagen?“ „Na unbedingt, Schatz. Gerade der!“
„Aber ich singe Musicals, Papa. Musicals! Sie wird mich auslachen!! Sie werden mich alle auslachen!“ „Das wage ich zu bezweifeln“, lächelte der Mäusevater wissend. „Wieso???“ „Wenn du älter bist, wirst du es verstehen ... bei den Damen.“ Zärtlich stupste er ihn. „Vertraue deiner Leidenschaft.“ (11-2019)

Seelenheim

Jede Minute die verstrich und weitere Kilometer zwischen sie schob, machte es unerträglicher. Wie konnte ihr ein Ort, an dem sie nie zuvor gewesen, trotz Nebel und Regen, derart das Herz erwärmen? Wie konnte er ihr nur so nahe gehen? Sie kannte ihn ja kaum. Und doch zerriss ihr beinahe das Herz, als sie ihn verließ. So sehr hielt es an ihm fest. Es litt und krampfte bis in den Bauch, nur verstehen konnte sie es nicht. Ihre Seele hingegen wusste es besser und ließ einen Teil von ihr bei ihm - der zweiten Hälfte einer Kugel, die ihr Zuhause war. (10-2019)

Entspannung

Sie braucht weder Schiff noch Flugzeug, kein Auto und auch nicht die Bahn. Sie betritt diese Insel so glückselig, wie ein Mensch sich nur fühlen kann. Ihr Haar wild offen, geflochten dazu. Die Augen geöffnet, die Lider längst zu. Sie schweigt und sie singt, sie rennt und sie liegt. Macht einzig das, was sie innig liebt. In genau ihrem Tempo, in exakt ihrem Style. Gönnt sich die Auszeit, hier ist sie frei. Ohne Handy und ohne Muss. Voller Hingabe und purem Genuss. Für nichts und für Niemand gäbe sie das jemals fort.

Die Inseln des Alltags sind ihr magischer Ort. (10-2019)

Liebe

„Manchmal, Finchen, macht man sich zum Narren, manchmal wird man enttäuscht, denn manchmal ist alles nur eine Illusion. Dann bleibt nach dem Rausch nicht viel. Doch irgendwann ist es genau das, was es scheint - wahre Liebe. Jene volle Wärme, die euch übers Verliebtsein hinausträgt. Die, für die man kämpft. Die immer bleibt, bis über den Tod hinaus. Aber ob es das eine oder das andere ist, wirst du nur erfahren, wenn du dich öffnest. Die Angst vor dem, was Liebe mit sich bringt, darf dich nicht verschließen vor der Liebe an sich. Genieße den Weg und höre auf dein Herz.“ (10-2019)

Erotik

Im Duschnebel sah er sie. Wie eine Amazone unter einem Wasserfall, versunken in sich und ihrem Begehren. Wassertropfen glitzerten in Nahaufnahme über
ihre zarte Haut. Sie massierte ihre eingeseifte Brust, derweil ihr Unterarm zwischen Bauch und Innenschenkel presste. Auf einem anderen Bild packte sie ihren feucht glänzenden Po. Mit offenem Mund stierte er auf die Fotos, die nichts zeigten und doch alles. Seine Begierde pulsierte machtvoll. Er hatte Mühe Realität und Wunschdenken zu trennen, denn er stand nicht in ihrem Bad, wo sie nass und nackt auf ihn zugehen würde, um vor ihm niederzuknien. Er saß auf Arbeit, im Büro. (09-2019)

Gesunder Egoismus

Sie brauchte den zusätzlichen Job. Beinahe hätte sie die Hoffnung schon aufgegeben, etwas neben ihrer Arbeit und der wertvollen Zeit mit ihrem kleinen Sohn zu finden. Dieser Job war ein Segen! Dennoch zerrte er an ihr. Die Projekte türmten sich auf ihrem Schreibtisch. Sie wühlte sich durch die Aufgaben, wie eine Schiffbrüchige durchs eisig tosende Meer. Nachts wachte sie schweißdurchtränkt auf. Bis ein Extraprojekt sie wie ein Haifisch zu zerreißen drohte. Mutig holte sie Luft und rief: „Stopp!! Ich komme zu allem nur halb. Kann ich BITTE erstmal was fertig machen!?“ Ihr Chef sah sie erschrocken an. Nickte. „Aber natürlich!“ (09-2019)

Sehnsucht

Hauptbahnhof. Menschen eilen vorüber, doch sie steht einfach nur da. Ihr Blick fällt auf die Anzeige. Gleich ist er hier. Eine aufflammende Energie ergreift sie, wie all die Male zuvor. Sie schwämmt ihren Brustkorb - ein Fluß aus tiefen Seufzern. Wie sollte ihr kleines Herz so viel Volumen aufnehmen? Wohin mit dem wohligen Pochen in ihrem Schoß und ihren Fingerspitzen? Das eine heiß, das andere kalt. Satte Atemzüge laufen auf Ameisenfüßchen an ihrer Seele entlang. Ihr Puls trommelt bis in den Hals, ihre Zehen wackeln vor Glück. Bremsen quietschen, Türen öffnen sich. Sie steigt in den Zug, endlich dem Leben entgegen. (09-2019 by C&J)

Diskretion

Endlich Urlaub. Der Job brachte sie ans Limit. Ständig zerrte jemand an ihr. Selbst in ihrer Wohnung hatte sie das Gefühl, nicht allein zu sein. Doch ab morgen würden ihre Sinne nur noch vom Meeresrauschen umspült. Abgespannt stieg sie unter die Dusche, als ein unbestimmter Impuls sie unter dem laufenden Wasser hervorzerrte. Tropfnass spähte sie um die Ecke und erblickte mehrere huschende Schatten. Sie WAR nicht allein. Wutentbrannt schoß sie heraus und die Eindringlinge schauten sich genervt an. Drei vermaßen weiter, Eine erläuterte: „Weltweit werden verwaiste Wohnungen vorübergehend für informelle Elite-Treffen umfunktioniert. Das läuft hier mit oder ohne Ihrem Einverständnis.“ (08-2019)

Wahrheit

Unfassbar wie sehr er sich vor diesem Moment fürchtete. Nächtelang hatte er nicht schlafen können, selbst essen war ihm unendlich schwergefallen. Wie schlimm musste es sein, wenn sie darüber nicht am Telefon mit ihm reden konnte? Er hatte sich alles Mögliche und Unmögliche ausgemalt und in Visionen gesuhlt, die minütlich düsterer wurden. Alles was je gut war, schien ihm dadurch zu entgleiten. Die Ahnungslosigkeit zermürbte ihn. Nicht zu wissen, wogegen er kämpfen musste. Kraftlos starrte er auf seine gefalteten Hände auf dem Tisch. Dann betrat seine Tochter endlich den Besuchsraum und deutete lächelnd auf die Wölbung unter ihrem geblümten Kleid. (08-2019)

Vertrauen

Er jagte durch den dichten Wald. Doch seine Flucht wurde durch eine breite, tödlich tiefe Schlucht gestoppt. Das Blut im Mund klebte. Sein Knie schrie auf. Keuchend rannte er am Abgrund entlang, suchend. Bis er Teile einer Seilbrücke erspähte. Eine alte, über Jahrzehnte verwitterte Hängebrücke mit weggebrochenen Bodenbrettern und maroden Seilen. Und auf der anderen Seite wartete die Freiheit. Er musste von dort nur die Seile durchtrennen und seinen Verfolgern den Weg abschneiden. Falls er lebend rüberkam. Er schluckte. Hinter sich hörte er die geifernde Meute näher kommen. Ihm blieben keine zwanzig Sekunden. Vertrauen oder Tod. Er hatte die Wahl. (08-2019)

Leidenschaft

Sie grub ihre Hände tief in die feuchte Masse. Langsam knetend beobachtete sie, wie die Flüssigkeit tiefer in den Klumpen drang, der unter ihren rhythmischen Bewegungen geschmeidiger wurde und bald weich zwischen ihren Fingern hervorquoll. Versonnen lächelnd formte sie einen mächtigen Ball und strich mit zärtlichem Druck über seine pralle Form. Wieder und wieder. Sie liebte es ... das Gefühl, die Intimität, den Geruch, die Ruhe. Und erst als er völlig fertig und glänzend vor ihr lag, schloss sie die Augen und steckte ihren bespritzten Zeigefinger in den Mund, lutschte ihn genüsslich ab und grinste zufrieden. Dieser Teig war ein Meisterwerk. (08-2019)

 

 

Impressum

Traumzähler

Träume an der Traumwand: 81

Davon verwirklicht: 4

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