Jerry J. Smith aka Anke John

Ich wurde 1978 in Berlin geboren und lebe heute, nach vielen Jahren im Ausland, mit meiner Tochter in Leipzig. Nach der Ausbildung zur Restaurantfachfrau, einer Weiterbildung zur anerkannten Beraterin für deutschen Wein sowie einigen Jahren in der Hotellerie und als Winzergehilfin, durfte ich später auch als Tätowiererin, Jugendschöffin und Elternberaterin Erfahrungen sammeln. Seit einigen Jahren erfülle ich mir jedoch meinen großen Traum vom Schreiben und legte 2017 meinen Debütroman "Die Ungezähmte" (KUUUK-Verlag) vor.

„Das Kugelherz“ ist mein zweiter Roman.

Ich schreibe genreunabhängig, dennoch folgen alle meine Texte (Romane, Kindergeschichten, Drabble, Songs) gesellschaftskritisch und mit Leidenschaft einem Motto:

„Lebe authentisch, hinterfrage bestehende Muster und glaube an dich und deine Träume.“

Menschen zu mehr Selbstliebe, Achtsamkeit und Toleranz aufzurütteln, ist mein Antrieb - nicht nur zum Schreiben. Bereits den Kleinsten lese ich regelmäßig an einer Kita als Vorlesepatin Bücher vor, um deren soziales Empfinden und Verhalten zu fördern.  Aktuell schreibe ich, neben meiner Arbeit als Texterin in einer Werbefirma, an den Kinderbüchern „Eulilia“ (EJ 2020 im Wiesengrund Verlag) und „Das magische Café“.

Ein Einblick in mein Leben

Bürgerlicher Name: Anke John

Künstlername: Jerry J. Smith

Du bist gebürtig? Berlinerin

Familienstand und Kinder? Verheiratet, eine Tochter

Welches Buch sollte man deiner Meinung nach unbedingt gelesen haben? „Momo“ von Michael Ende und „Der Alchimist“ von Paulo Coelho.

Wo liest du am liebsten? Outdoor! Egal ob ich anderer Leute Bücher leise für mich lese oder ob ich mein Buch laut für andere lese. Die Luft und räumliche Weite bringt alles in Fluss … ein unbeschreibliches Gefühl. Fliegen und Erdung in einem. Unter freiem Himmel performe ich am besten.

Wenn du in einer Verfilmung von "Die Ungezähmte" eine Rolle besetzen dürftest, welche wäre das und warum? Ui. Ich kann mir Jim Parsons fantastisch als Don vorstellen … die perfekte Besetzung! Und auch Samuel hat in meinem Geiste schon ein bekanntes Gesicht – da Samuel aber optisch der große Unbekannte im Buch ist, bleibt das wohl, bis zur tatsächlichen Verfilmung, mein Geheimnis.

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Vor ein paar Jahren hat mir das Leben mächtig eins reingewürgt - ich war körperlich und seelisch k.o. & pleite - Talsohle. Kein schöner Ort! Druck von allen Seiten. Doch das gute an der Talsohle ist: von hier geht’s eigentlich nur bergauf. Und zum Glück hat mir eine gute Freundin damals die richtige Frage gestellt: „Was willst DU?“ Ich sagte: „Gesundes Kind, gesunden Mann, Dach überm Kopf, Essen aufm Tisch, Weltfrieden...“ Und sie so: „Nein! DU. Was macht DIR Freude? Was bringt dein Herz zum Hüpfen?“ Für die Antwort hatte ich Wochen gebraucht: „Schreiben.“ - „Und warum tust du es dann nicht?!“ Das ist jetzt 3 Jahre her. Und eins kann ich euch sagen: erst am Ende der Ausreden fängt das eigene Leben an. Die Jahre waren echt hart, denn ganz sicher fanden es nicht alle toll, dass ich mich nicht mehr ins übliche System eingegliedert habe. Doch meine Familie und eine erlesene Handvoll Freunde haben an mich geglaubt, und seit letztem Sommer geht’s eigentlich - der Gegenwind ebbt ab. Und noch bevor mein Debütroman im Juli 2017 überhaupt rauskam, hatte ich bereits 4 Lesungen zum Buch, inkl. „Leipzig liest“, gegeben. An mich zu glauben, war die beste Entscheidung meines Lebens! Macht ihr das auch - glaubt an euch und eure Träume!

Wenn du 3 Wünsche frei hättest, welche wären das? 1. mich in ein Buch hinein wünschen 2. mich jederzeit wieder aus dem Buch herauswünschen 3. zaubern können

Wie sieht dein Alltag als Autorin aus? Zum Glück habe ich keinen Alltag im üblichen Sinne. Was auch der Grund ist, warum ich meinen Job so liebe. Ich kann mich jederzeit mit Kollegen, Verlegern oder Musen treffen und für Recherche unterwegs sein. Einmal die Woche lese ich als Vorlesepatin in einer Kita und nebenbei arbeite ich als Texterin in einer Werbefirma. Doch das Schreiben geht mir tatsächlich am Besten früh von der Hand. Bevor der Kopf mit den ernsten Dingen des Lebens geflutet wird. Dann sitze ich mal am Schreibtisch, mal am See und mal in einem Café … ich liebe es, Leute zu beobachten. Die Nachmittage und das Wochenende gehören Familie & Freunden - wenn keine Lesungen anstehen. Sonst nehm ich sie einfach mit. ;o)

Was ist dein Lebensmotto? Es gibt so viele weise Sprüche, die je nach Lebenslage weiterhelfen. Aber wenn ich mich für einen entscheiden müsste, wäre es wohl: „Sei du selbst, andere gibt es schon genug.“ (~Oscar Wilde) Ich bin eine große Freundin von Authentizität. Es wäre vieles einfacher, wenn die Menschen authentischer wären …

Rotwein oder Weißwein? Eine Freundin von mir trinkt im Winter Rotwein und im Sommer Weißwein … da bin ich sturer: ich liebe Weißwein, all year around.

War es einfach einen Verlag für deinen Debütroman zu finden? Nein. Ganz sicher nicht. Ich habe mich bei über 50 Verlagen beworben, und nach 26 Absagen in 6 Monaten, kam endlich eine Zusage - und dann irgendwann noch eine und noch eine aber da hatte ich das Manuskript bereits unter Vertrag. Ihr seht, man darf nie aufgeben, denn man weiß nie, wie nah man schon am Ziel ist. Nun bin ich auch noch von Natur aus sehr hartnäckig bis penetrant, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, und habe z.B. Postkarten entworfen mit dem Leitspruch des Buches darauf und den Verlagen wie eine Urlaubskarte geschickt -  mit News über Lesungen o.ä. Mein Name lag also in regelmäßigen Abständen vor den Nasen der Lektoren. Allerdings habe ich dennoch, bis zum heutigen Tag, von 18 Verlagen keine Antwort bekommen.

Wird es eine Fortsetzung der Ungezähmten geben? Unbedingt! Die Reise fängt doch erst an.

 

 

 

 

There's a story in everything

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